Erster Montag im Monat… das bedeutet: der 19. CampMontag stand an. Dieses Mal fand er in den Räumlichkeiten der MAC IT-Solutions GmbH statt, wo es ca. 25 Teilnehmer hinzog. Blockchain, trendige Schlagwörter wie KI und Machine Learning und Produktfotos waren die Themen des Abends.

Nach der Begrüßung begannen dann auch schon die drei Sessions des Abends:

 

1. Session: Blockchain Contracts in 20 Minuten

Philipp führte uns in seiner Session in die Welt des OpenSource Blockchain von IBM ein.

Zunächst erklärte er uns erst einmal die Grundlagen von Blockchains: Blockchain Prozesse bestehen aus einem dezentralen Netzwerk, in dem es einen Zustand gibt. Jeder Teilnehmer muss Kenntnis über diesen Zustand besitzen, wofür Änderungen ausgetauscht werden. Jeder Block beinhaltet einen Hash vom vorhergehenden Block, einen Zeitstempel und Änderungen an den Daten (Transaktionen).

Danach zeigte uns Philipp anhand der Blockchain-Plattform Hyperledger der Linux Foundation konkret, wie wir damit ein kleines Business Network aufbauen können.

Bei Hyperledger tauschen Server (Nodes) untereinander die Transaktionen aus. Jeder Server speichert den aktuellen Stand in einer Datenbank und sogenannten “Clients” können diesen Zustand abfragen und dann anschließend nur neue Transaktionen darauf anwenden.

 

 

 

 

 

2. Session: Irgendwas mit Daten…? – Bullshit Bingo

Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Data Science – alles Trendthemen, die uns häufig begegnen. Aber was bedeuten sie eigentlich? Was verbirgt sich dahinter? Hierüber verschaffte uns Ansgar mit seinem Beitrag einen Überblick.

So gibt es für künstliche Intelligenz vier verschiedene Definitionsansätze, die uns Ansgar vorstellte:

  • Menschliches Denken: z.B. “[Die Automatisierung von] Aktivitäten, die wir dem menschlichen Denken zuordnen, Aktivitäten wie bspw. Entscheidungsfindung, Problemlösung, Lernen, …” (Bellmann, 1978)
  • Menschliches Handeln: z.B. “Die Kunst, Maschinen zu schaffen, die Funktionen erfüllen, die, werden sie von Menschen ausgeführt, der Intelligenz bedürfen” (Kurzweil, 1990)
  • Rationales Denken: z.B. “Das Studium derjenigen mathematischen Formalismen, die es ermöglichen, wahrzunehmen, logisch zu schließen und zu agieren” (Winston, 1992)
  • Rationales Handeln: z.B. “KI … beschäftigt sich mit intelligenten Verhalten in künstlichen Maschinen” (Nilsson, 1998)

Zudem hat er uns an aktuellen Ereignissen gezeigt, dass die moderne Technik einen auch mal in ungewollte Situationen bringen kann.

Auch erklärte uns Ansgar Begriffe wie Machine Learning und Deep Learning. Bei Machine Learning handelt es sich um mathematische Algorithmen, die durch Erfahrung lernen. Hier gibt es 3 Ansätze:

  • Überwachtes Lernen
  • Verstärkendes Lernen
  • Unüberwachtes Lernen

Deep Learning wiederum ist ein Teilbereich des Machine Learnings mit einem engen Bezug zur künstlichen Intelligenz. Hier werden künstliche neuronale Netze verwendet.

Wie künstliche Intelligenz in der Medizin genutzt werden kann, stellte Ansgar anhand des Beispiels der Rhön-Klinikum AG dar, die das kognitive Assistenzsystem IBM Watson erfolgreich für dessen Verwendung im Krankenhaus getestet hat.

 

3. Session: Produktfotos – selber machen fast ohne Budget

Die dritte und letzte Session des Abends hielt Jan-Martin von BlackBox Classics. Er teilte mit uns sein Wissen rund um die Erstellung von Produktfotos und veranschaulichte dies anhand konkreter Beispiele von BlackBox Classics und mitgebrachtem Equipment, wie Stativ und Kamera.

Warum sind Produktfotos überhaupt notwendig? Sie erzeugen unter anderem Aufmerksamkeit und regen die Phantasie an!

Produktfotos können sowohl sachlich als auch emotional gestaltet werden. Bei einer sachlichen Aufnahme wird das Produkt nüchtern dargestellt, es lassen sich Details erkennen und der Hintergrund ist neutral. Hier ein Beispiel von BlackBox Classics:

Bei einer emotionalen Art und Weise wird das Produkt erlebbar gemacht, es wird ein Gesamtbild vermittelt und Menschen, Bäume, Häuser, etc. werden auf dem Foto gezeigt. Menschen können Fotos beleben und Kunden identifizieren sich möglicherweise damit. Bei BlackBox Classics geht es laut Jan-Martin eher darum, das Produkt erlebbar zu machen.

 

 

 

 

 

Auch sind die Rahmenbedingungen festzulegen – fotografiert man draußen oder drinnen? Dies hängt von dem Produkttyp ab. Wie sieht es mit den Lichtverhältnissen aus? Wird eine Tageslicht-Lampe benötigt, um Sachen auszuleuchten? Wie ist im Außenbereich der Lichteinfall? Dies sind alles Punkte, die bei der Erstellung von Produktfotos berücksichtig werden sollten.

Seinen Vortrag rundete Jan-Martin mit seinem Lieblings-Produktfoto ab:

 

Im Anschluss an diese interessanten Sessions wurde ein intensives Networking betrieben.

 

Einen herzlichen Dank an die Organisatoren des CampMontag für diesen inspirierenden Abend und für die gesamten im Jahr 2017!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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